Und wann bauen Sie mit uns? Helma Eigenheimbau AG

 

Der Baubegin

EG - unser Haus wächst

Baugrube und Gerüst - nur Ärger

Das Dach ist drauf

Die Fenster sind drin

Der Innenausbau

Elektro und Sanitär Rohinstallation, Außendämmung

Innen- und Außenputz

Innenausbau, Elektro + Heizung




 

Zuletzt aktualisiert am: 17.02.2010

 

Der Baubegin

Wir glaubten es kaum, aber es ging endlich los! Ursprünglich sollte am 18.05.2009 mit den Bauarbeiten begonnen werden. Aber: es kam etwas dazwischen. Und zwar der Feiertag am 21.05. - deshalb werde man den Baubegin auf die folgende Woche verschieben, denn man wolle ungern 'die Baugrube über das Wochenende offen lassen', denn die Bodenplatte würde wohl kaum an einem Freitag nach einem Feiertags-Donnerstag erstellt werden: 'da haben ja so ziemlich alle einen Brückentag'. OK, dachten wir; wir sind in Geduld üben mittlerweile sehr gut. Und eine mit Wasser überflutete Grube wollten wir auch nicht haben. Sollte es regnen ...

Am Montag, den 25.05. war dann immer noch nichts von einem Bauanfang zu sehen. Der Vermesser konnte die Absteckung nicht vornehmen: Helma hatte den Termin kurzfristig abgesagt.

Am Donnerstag den 28.05. ging es dann Schlag auf Schlag: der Vermesser hat morgens die Grobabmessung durchgeführt, tagsüber wurde mit der Ausschachtung begonnen. Dann hatten wir zumindest schonmal ein Loch. Mehr aber auch erstmal nicht: ein geschottertes Loch.

Es dauerte dann wieder eine Woch bis es weiterging. Angeblich sei die Statik wegen des WU-Beton Kellers noch immer nicht fertig und der Baubegin würde sich entsprechend verschieben. Eventuell Ende der Woche. Man könne es nicht genau sagen. Doch dann plötzlich: der Vermesser nahm die Feinabsteckung vor, die Bodenplatte wurde gegossen und unser Haus wuchs langsam in die Höhe. Die Firma Soester Bau hat diese Arbeiten durchgeführt - alles ging mehr oder weniger zügig, mit ein paar kleineren Unterbrechungen von ein oder zwei Tagen an denen mal nichts passierte. [Zurück nach oben]

EG - unser Haus wächst

Wir zogen einen Bausachverständigen zu Rate um sicherzustellen, dass auch alles so wie's gebaut und ausgeführt wurde, in Ordnung ist. Herr Schlienkamp, unser Bau Sachverständiger wird uns nun bis zur Ferrtigstellung des Baues begleiten. Der erste Termin stand nun an um den Keller, die Kellerwände und die EG Bodenplatte zu begutachten. Alles war in Ordnung, bis auf ein paar Kleinigkeiten: der Beton der Kellerwände war im unteren Bereich auf einer Hausseite nicht richtig verdichtet worden. Er war porös und bot jeder zukünftigen Feuchtigkeit die beste Gelegenheit in die Wand einzudringen. Das musste ausgebessert werden. Ich hatte die Porösitäten auch bemerkt, mir aber nichts dabei gedacht. Ich habe aber auch keine Ahnung von all dem. Gut, dass es Sachverständige gibt!

Herr Schlienkamp riet mir dazu die Baugrube nicht umgehend verfüllen zu lassen. Der Grund sei: das Gerüst rund ums Haus könnte eventuell auf den verfüllten Boden nicht gestellt werden, da man den Boden nicht so ideal verdichten könne. Also lieber das Gerüst in die Grube stellen, und dann nachher verfüllen wenn das Gerüst wieder abgebaut ist. OK, dachte ich. So machen wir's. So wird es aber nicht kommen ... hier setze ich bald €700 in den Sand. Weiterlesen und ich erkläre es.

Der Sachverständige riet außerdem dazu umgehend die Baustelle zu sichern. Ein Bauzaun musste her. Wie bei so vielem stellte sich heraus, dass ein Bauzaun nicht im Leistungsumfang von Helma liegt, obwohl der Bauleiter für das Stellen eines Bauzaunes verantwortlich ist, der Bauherr aber haftbar ist. Also bemühte ich mich noch am selben Tage bei einem Baumaschinen Verleih um einen Bauzaun, der auch nach 2 Tagen geliefert wurde. Kostenpunkt: ca. €270,- pro Monat inkl. Anlieferung.

Was schief gelaufen ist:

  • Ständig andere Gründe für den sich immer wieder verzögernden Baubegin. Mal ist's die Statikabteilung schuld, mal die Planungsabteilung. Mal das potentiell (!) schlechte Wetter, mal dies, mal das. Man denkt: das kann doch nicht wahr sein! Ist es aber. Und so wird's bleiben. Auch in Zukunft werden wir mit seltsamen Ausreden konfrontiert. Nicht unbedingt von Helma, aber von beauftragten Unternehmen. Siehe Fenstereinbau.
  • Schlechte Kommunikation zwischen Helma und uns. Wenn ich nicht nachfrage erfahre ich nichts.

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Baugrube und Gerüst - nur Ärger

Der Keller stand, das EG wuchs langsam in die Höhe - alles klappte bestens, bis ich an einem Samstag morgen, den genauen Tag weiß ich leider nicht mehr, vom Tiefbauer angerufen wurde. Er sagte mir, dass die Baufirma, welche das Haus mauert nicht weiterarbeiten könne, wegen der offenen Grube und der sich daraus ergebenen Höhe oberhalb des EG. Aus Sicherheitsgründen muss umgehend die Grube verfüllt werden. Ansonsten könne man am Montag nicht weiterarbeiten. Ich machte mich daraufhin auf zur Baustelle und traf mich dort mit dem Tiefbauer. Ich sagte ihm, dass der Sachverständige abgeraten hat die Grube zu verfüllen und dann ein Gerüst darauf zu stellen. Das könne zu instabil sein und bei Starkregen könne der Boden weggespült werden.

Der Tiefbauer sagte mir, dass er schon gut verdichten werde und dass das kein Problem sei. Da kann man ein Gerüst darufstellen. OK, dachte ich, wenn er das sagt: der macht den ganzen Tag nichts anderes - wird schon stimmen. So ließen wir die Grube für einige Tausend Euro Sand am kommenden Montag umgehend verfüllen, damit die Maurerarbeiten weitergehen konnten (das Gewerk Tiefbau, und dazu gehörte die Verfüllung der Grube, übernahmen wir in Eigenleistung, d.h. wir beauftragen den mit der Aushebung der Baugrube von Helma beauftragten Tiefbauer). Und es ging auch weiter. Unser Haus stand im Rohbau innerhalb von 3-4 Wochen. Zuvor war uns das alles schneller angekündigt worden. Aber es sind dann doch 3-4 Wochen geworden.

Etwa zwei Wochen nach der Verfüllung der Baugrube wurde das Gerüst gestellt. Und dann begann es zu regnen, und es trat ein was der Sachverständige befürchtet hatte: das Gerüst wurde im hinteren Bereich des Hauses instabil, da der Boden unter dem Gerüst teilweise nachsackte, oder von erheblichen Regenmassen, die uns auch den Keller leicht überfluteten, weggeschwemmt wurde. Der Tiefbauer hatte hier den Lehmboden lediglich mit Sand vermischt, meinte aber, dass durch seine gute Verdichtung dieser kaum nachsacken würde. Er hatte Unrecht.

Unser Bauleiter war im Urlaub und die Vertretung der Bauleitung sah das Ergebnis der Regenmassen, meinte aber nicht, dass hier am Gerüst groß nachgebessert werden musste.

Einige Tage später (s.u.) schüttete es erneut aus Kübeln und das Gerüst sackte weiter ab. Teilweise standen die Gerüstfüße 30cm in der Luft. So konnte das nicht bleiben. Der Tiefbauer wieß alle Schuld von sich - es sei klar, dass der Boden immer etwas nachgibt, besonders bei diesen Regenmassen. "Einfach ein paar Platten Holz unter die Gerüstfüße - das hilft". Nichts da - es half nicht. Der Gerüstbauer musste herkommen und das Gerüst wieder richten.

Ausdrücklich bekam ich die Info von unserem Bauleiter, dass Helma für solche Schäden nicht aufkommt. OK, dachte ich - das wird schon nicht so teuer werden...

Dann kam die Rechnung des Gerüstbauers: €500,- für das Richten des Gerüstes, und für die Anfahrt. Anfahrt vom anderen Ende NRWs, da kam der von Helma bestellte Gerüstbauer nunmal her. Hier platze mir nun zum ersten Mal seit Baubegin der Kragen. Der 'freundliche Bauherr' geriet außer Fassung und beschwerte sich beim Bauleiter per Email:

  • Ich wurde Samstags 'überfallen' mit der Aufforderung für die Verfüllung der Baugrube zu sorgen. Gerüstbau auf die verfüllte Grube sei 'kein Problem', obwohl der Sachverständige davon abriet, unabhängig von der Art des Materials welches zur Verfüllung verwendet wird.
  • Ich hatte mit der Verfüllung der Baugrube dafür gesorgt, dass es Montags auf der Baustelle weitergehen konnte.
  • Ich war der Dumme, den nun musste ich die Richtung des abgesackten Gerüstes zahlen. €500,- für nichts - da hätte ich 5 Scheine auch im Klo runterspülen können.
  • Ab sofort weht ein anderer Wind von uns aus in Richtung Helma.

Zur Zeit kann ich nicht auf Kulanz von Seiten der Firma Helma hoffen. Deren Standpunkt scheint klar: das durch Regen abgesackte Gerüst ist nicht deren Problem und liegt nicht in der Verantwortung Helmas. Mal sehen, ob sich hier im Laufe der Zeit an diesem Standpunkt noch etwas ändert. Ich gebe die Hoffnung nicht auf, denn Helma baut ja 'für mein Leben gern'.

Update 12.08.09: definitiv keine Übernahme der Kosten durch Helma für die Wiederherstellung des Gerüstes. Der Bauleiter erreicht aber, dass die Kosten auf €500,- gesenkt werden. Nicht einen Gedanken wert findet Helma die Tatsache, dass, wenn ich die Grube nicht verfüllt hätte, ein entsprechend größeres Gerüst von Helma hätte gestellt werden müssen, was natürlich mehr gekostet hätte. Im Prinzip habe ich mit der Verfüllung der Grube dafür gesorgt, dass Helma ein günstigeres Gerüst hat stellen lassen können. Vertraglich war ich nicht zu einer umgehenden Verfüllung der Grube verpflichtet!

Was schief gelaufen ist:

  • Die Sache mit dem abgesackten Gerüst (s.o.) - Kosten: €700,- für nichts.
  • Es wurde vergessen die Streifenfundamente für unsere Garage zu erstellen. Schon beim Aushub der Baugrube habe ich darauf hingewiesen, dass man doch entsprechend für die Streifenfundamente mit vorbereitet. "Nein, das machen wir später." Jaja, und dann hat man's erstmal vergessen. Jetzt steht das Gerüst im Weg und man muss neu ausheben. Doppelte Arbeit - gut dass ich das nicht zahlen muss. Ich habe mindestens 3 Mal auf die fehlenden Streifenfundamente hingewiesen, wurde aber ignoriert, oder überhört.
  • Ich hatte den Bauleiter über die bevorstehende Verfüllung der Grube informiert - auch darüber, dass der Sachverständige mir geraten hatte, das Gerüst nicht auf den verfüllten Boden zu stellen. Trotzdem war es in Ordnung die Grube zu verfüllen.

Was gut war:

  • Relativ zügige Arbeiten der Firma Soester Bau GmbH. Laut unserem Sachverständigen auch qualitativ gute Arbeit, mit nur sehr kleinen Mängeln. Alle, die unser Haus im Rohbau sahen, vorallem diejenigen, die vom Fach waren, bescheinigten den Maurern von Soester Bau GmbH, dass sie sehr gute Arbeit geleistet haben.
  • Der Mangel des schlecht verdichteten Betons an einer der Kellerwände wurde umgehend behoben.

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Das Dach ist drauf

Das Dach sollte aber zuerst einmal drauf. Dafür benötigten wir einen Dachstuhl. Und der ließ auf sich warten.

Unser Bauleiter war im Urlaub, und die Vertretung der Bauleitung teilte mir auf Nachfrage hin mit, dass die Lieferung Holz für unseren Dachstuhl angeblich 'liegengeblieben ist'. Wer's glaubt.. Es waren Sommerferien. Warum sagte man mir nicht einfach, dass es daran lag? Im Zeitplan hingen wir nun eine Woche hinterher.

Dann, von heute auf morgen waren die Zimmerleute da und erstellten den Dachstuhl. An ein Richtfest war nicht zu denken, denn vermutlich wußten die Zimmerleute am Abend zuvor nicht einmal, dass sie am folgenden Tag unseren Dachstuhl erstellen würden. Nunja - wir waren eh nicht wild auf ein Richtfest: also fiel es aus.

Der Dachstuhl stand innerhalb eines Tages. Das ging wirklich wie geschmiert. Es erfolgte am selben Tag noch das Fensteraufmaß, bei dem sich herausstellte, dass die Fensterstürze in den Kinderzimmern erheblich zu niedrig waren und man übertrieben gesagt sich bücken müsse um durch die Fenster noch schauen zu können. Hier hatten die Maurer einen Fehler gemacht und die Stürze mussten aus der Wand entfernt uns rund 16cm hoch gesetzt werden. Das ist auch alles einwandfrei behoben worden.

Dann passierte erstmal wieder gar nichts. Fast 1 1/2 Wochen vergingen ohne dass auch nur zu erkennen war wie und wann es weitergehn sollte. Keine Spur von Dachdeckern weit und breit. Mittlerweile war der Bau schon mehrfach ordentlich eingeregnet worden. Und der Keller stand leider das erste Mal ca. 10cm unter Wasser. Im Zeitplan hingen wir immer noch eine Woche hinterher, Tendenz steigend.

Am 23.07.09 wurde dann das Dach gedeckt. Innerhalb eines Tages war alles fertig und ich war erstaunt zu sehen, dass die Dachdecker schon um 15 Uhr nachmittags mit den Aufräumarbeiten beschäftigt waren. Das Wetter war nicht besonders - es drohte leicht zu regnen, doch es sollten Kübel vom Himmel kommen...

Leider hatten die Dachdecker vergessen provisorische Fallrohre an die Dachrinnen anzubringen. So lief das auf dem Dach gesammelte Wasser direkt nach unten und spülte uns hauptsächlich auf der Terrassenseite des Hauses den Boden weg - und alles auf direktem Wege zum Kellereingang inklusive Massen von Schlamm direkt in den Keller, den ich mit Mühe und einem kleinen Besen wieder leer kehrte. Bei unseren Nachbarn gegenüber arbeitende Gartenbauer waren so freundlich und baggerten uns für €50 einen Wasserablauf von der Kellertüre weg ins offene Gelände. Das half enorm!

An einem der folgenden Tage bat ich den Bauleiter darum die Dachdecker zu kontaktieren wegen der fehlenden provisorischen Fallrohre. Seine Antwort auf meine Anfrage war, dass einer der Zimmerleute am kommenden Tag in der Nähe sei und die provisorischen Fallrohre anbringen würde. Er machte mir aber auch klar, dass das reine Kulanz sei, und eigentlich Helma nicht für die Entwässerung des Grundstückes zuständig sei. Am Tag der Dacheindeckung hatte unser Bauleiter aber selbst erwähnt, dass die Dachdecker leider die provisorischen Fallrohre vergessen hätten. Daraus war für mich klar: hätten sie sie dabei gehabt, hätten sie sie auch angebracht. Also wären diese Fallrohre schon Teil der üblichen Leistungen des Dachdeckers gewesen.

Nun musste ich die Plastikschläuche nicht aus eigener Tasche bezahlen. Helma war hier sehr kulant: man hat provisorische Fallrohre (das ist nichts anderes als Plastikschläuche) kostenlos anbringen lassen. Dass das doch zum Standard bei einem Neubau gehören und selbstverständlich sein sollte, davon wußte man bei Helma nichts. Ich fand es seltsam, dass über so eine 'Kleinigkeit' überhaupt gesprochen wurde.

Was schief gelaufen ist:

  • Die provisorischen Fallrohre wurden vergessen. Und noch am selben Tag als das Dach fertig war gab es erhebliche Regenfälle, und das vom Dach gesammelte Regenwasser lief auf direkten Wegen zur tiefsten Stelle des Grundstücks: unserem Hausnebeneingang am Keller. Der Keller wurde mit einer 10cm hohen Wasser-Schlamm Masse geflutet.
  • Der Hinweis von Seiten Helmas, dass provisorische Fallrohre nicht zu den Standard-Leistungen gehören, da Entwässerungs-Maßnahmen grundsätzlich nicht Teil der Leistungen sind, man sie aber kulanterweise trotzdem anbringen werde. Hallo? Sind die entgültigen Fallrohre etwa auch nicht Teil der Leistungen? Will man mich auf den Arm nehmen?
    Hier merkte ich, dass man um jeden Cent streiten muss, auch wenn's eigentlich Standard-Leistungen sind, dem normalen Menschenverstand nach, zumindest.

Was gut war:

  • Gute Arbeit der Zimmerer der Firma Mengeringhaus aus Eslohe. Das lief alles wie geschmiert, und unser Sachverständiger staunte nicht schlecht, als er sah, was da an Mengen von Holz verbaut wurde.
  • Das Dach war ruck-zuck gedeckt. Qualitativ sehr gute Arbeit der Firma Kastner aus Hameln.
  • Die auf dem Nachbargrundstück tätigen Gartenbauer (Name folgt) haben uns für €50,- einen Wasserablaufkanal gebaggert, um unseren Keller zu entwässern. Klasse! Sehr hilfsbereit!

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Die Fenster sind drin

Zuerst sollten die Fenster aber erstmal rein. Und das dauerte mehr als 1 1/2 Wochen, in denen absolut nichts passierte. Im gesamten Zeitplan hingen wir nun fast 3 Wochen den geplanten Arbeiten hinterher.

Angeblich waren die Fensterprofile beim Fensterbauer geliefert worden, aber die Flügelprofile nicht. Das zog sich so hin... immer waren es die Flügelprofile, die auf dem Weg zum Fensterbauer irgendwo hängengeblieben sind. Naja, je länger mir dieser Grund für das Warten auf die Fenster präsentiert wurde, umso komischer kam mir das alles vor. Noch am 31.07.09 waren die Flügelprofile nicht beim Fensterbauer eingetroffen. Der Fenstereinbau verschob sich also auf ungewisse Zeit. Nicht nur wir, sondern auch die Bauleitung wurde ungeduldig, denn die Bauzeit verstrich ohne dass es auf dem Bau weiterging.

Am 05.08.09 war es dann wider Erwarten plötzlich so weit: die Fenster kommen. Obwohl am 31.07. noch nichts in Sachen Einbau absehbar und vorhersagbar war: nun waren die Flügelprofile plötzlich da, die Fenster waren fertig und wurden an 2 Tagen (fast) komplett eingebaut. Im OG wollten wir abschließbare Griffoliven haben - die hat man vergessen. Außerdem war das Glas für das Fenster neben unserer Hauseingangstür zu groß und paßte nicht in den Fensterrahmen. Da kommt jetzt ersteinmal eine Holzfüllung rein.

Was schief gelaufen ist:

  • Für uns (und ich glaube auch für die Bauleitung) nicht nachvollziehbare Verzögerungen bei der Fensterherstellung. Noch wenige Tage vor dem Einbau war überhaupt nicht klar, ob die Fenster innerhalb der laufenden Woche fertig sein würden. Angeblich Schwierigkeiten bei der Lieferung der Flügelprofile. Diese 'Schwierigkeiten' lösten sich dann aber plötzlich in Luft auf. Insgesamt hängen wir nun dem Bauablaufsplan fast 3 Wochen hinterher.

Was gut war:

  • Zügiger und sehr guter Einbau der Fenster und Außentüren innerhalb von 2 Tagen. Kleinere Restarbeiten stehen noch an - die sollen aber am 07.08. oder am 08.08. erledigt werden.

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Der Innenausbau

Seit dem Einbau der Fenster sind nun wieder 4 Tage vergangen, an denen nichts passierte. Der Innenausbau sollte am 12.08.2009 starten, doch da wird mal wieder nichts draus. Erst am 14.08. geht es weiter. Also wieder einmal fast eine ganze Woche verschenkt. Nun hängen wir dem Zeitplan gute 3 Wochen hinterher.

Der Innenausbau startete dann auch wie geplant am 14.08.2009: im Obergeschoß wurde Dämmwolle und die Feuchtigkeitssperre angebracht.

Ich habe einen neuen Bauablaufsplan erhalten. Demnach erfolgt die Sanitär- und Elektro-Rohinstallation in der 34. Woche. Mit dem Elektriker habe ich bereits vor Ort am 11.08. alles besprochen, mit dem Sanitär-Installateur werde ich am 14.08. alles besprechen. Ich hoffe, dass es dann auch in der 34. Woche 'zur Sache' geht.

Update 17.08.2009: heute sollte die Arbeit des Elektrikers und des Installateurs beginnen - außerdem sollte der Innenaussbau weitergehen. Doch aus unbekannten Gründen ist heute niemand auf der Baustelle aufgetaucht. Wieder ein Tag verloren... Wir sind gespannt, ob es nun am 18.08. weitergeht. Wir hängen ja auch nur 3 Wochen - der Bauleiter meint, dass es nur 2 Wochen seien. Auch 2 Wochen hinter Plan sind genug, wie ich finde, werde das aber nochmal nachrechnen. :)

Update 18.08.2009: die Sanitär-Rohinstallation hat begonnen und die Maurer sind nochmal da um ein paar abschließende Arbeiten durchzuführen. Am 19.08. will auch der Elektriker mit seiner Arbeit beginnen, die bis zum folgenden Samstag fertig sein soll. Unser Bauleiter teilte uns mit, dass am 20.08. die Arbeiten an der Außendämmung beginnen sollen. Diese Woche scheint es zur Sache zu gehen. Das ist schön und befriedigend. :)

Der Gerüstabbau ist für den 04.09.2009 geplant. Das wird knapp - ich denke, dass das Gerüst doch noch länger stehen wird, da im Moment nichts nach Plan läuft. Extrem unbefriedigend ist das. Zumal der Tiefbauer wartet, da er für uns noch einiges an Arbeiten durchführen muss, die aber voraussetzen, dass das Gerüst verschwunden ist. Praktisch muss er dann auf Zuruf zur Verfügung stehen, denn niemand kann mir im Moment sagen, ob zumindest in einer bestimmten Woche das Gerüst entfernt wird. Dann könnte unser Tiefbauer wenigstens grob seinen Terminkalender entsprechend planen. [Zurück nach oben]

Sanitär und Elektro Rohinstallation, Außendämmung

Nachdem die Arbeiten für die Sanitär und Elektro Rohinstallation laut Bauablaufsplan in der 34. KW beginnen sollte, am Montag, dem 17.08. aber niemand auf der Baustelle anzutreffen war, ging es dann ab dem folgenden Dienstag rund (siehe Updates oben). Sowohl die Maurer waren da um noch ein paar Arbeiten abzuschließen, als auch Elektriker und Sanitär Installateur. Solche Tage sind extrem befriedigend: man sieht, dass es vorwärts geht nach den ständigen Durststrecken, die wir die letzten Wochen durchgemacht hatten. Vielleicht lag es ja an den Sommerferien, dass es immer wieder hakte im Ablauf. Doch wir finden, dass Handwerker dann nicht Zusagen machen sollten, die sie (eventuell wissendlich) sowieso nicht einhalten können, da einfach zuviele Leute im Urlaub sind. Wir sind eh der Meinung, dass Tiefstapeln besser als Hochstapeln ist, denn dann werden keine Erwartungen geweckt, die nicht eingehalten werden können. Doch vielleicht sagt man lieber Termine zu um einen Auftrag auch zu bekommen, als dass man direkt sagt, dass es knapp wird, und dann vielleicht die Konkurrenz zum Zuge kommt.

Unser Bauleiter bemüht sich sehr, dass es vorwärt geht. Im Moment geht er auch davon aus, dass die Hausübergabe "ca. Anfang November" möglich sein wird. Da wir in underer aktuellen Wohnung eine Kündigungsfrist von 3 Monaten haben, müssten wir also Ende August kündigen, um Ende November umzuziehen. Ehrlich gesagt trauen wir uns dies aber im Moment nicht. Denn in den nächsten Wochen kann noch einiges schief gehen, was eine Hausübergabe Anfang bis Mitte November fraglich machen würde. Wir wissen also nicht, wann wir unsere aktuelle Wohnung kündigen werden. Vielleicht wäre es doch besser die alte Wohnung bis Ende Dezember zu halten.

Am 20.08.2009 wurde auch mit der Außendämmung begonnen, wie auch für diese Woche geplant. Da war ich doch etwas überrascht, denn ehrlich gesagt hatte ich damit nicht vor der 35. KW gerechnet. Im Moment läuft also alles wie am Schnürchen. Das freut uns sehr und lässt unsere allgemeine Zufriedenheit wieder steigen. Warten wir aber mal ab, ob es auch alles so bleibt.

Ein paar Bemerkungen am Rande

Nebenbei möchte ich bemerken, dass man immer sehr schnell den Bauleiter für die ganzen Verzögerungen etc. verantwortlich macht. Im Prinzip ist er ja auch unser Ansprechpartner von Helma and daher von Natur aus derjenige, der all den ganzen Ärger ertragen muss. Uns ist aber bewußt, dass der Bauleiter nicht wirklich derjenige ist, der die Einstellung diverser Handwerker in Bezug auf Termine, fehlerhafte Arbeiten etc. zu verantworten hat. Er bekommt's aber immer ab.

Letztlich ist es leider so, dass gerade Verzögerungen, vorallem auch dann, wenn man dem Zeitplan eh schon einiges hinterher hinkt, die allgemeine Zufriedenheit eines Bauherren enorm beeinflußen. Das merken wir selbst jetzt im Moment wo alles sehr gut voran kommt: man ist direkt zufriedener und durchaus bereiter, gewisse Dinge, die in der Vergangenheit schlecht gelaufen sind, nicht unbedingt zu vergessen, sie aber etwas weiter nach hinten zu schieben. Zumindest ist es bei uns so. Wenn aber Dinge schiefgehen, und dann auch noch auf dem Bau nichts passiert, obwohl der Bauablaufsplan einen bestimmten Takt vorgibt, dann gibt das eine Mischung, die beim Bauherren (wie auch bei uns) zu einer ziemlichen Unzufriedenheit führt.

Das ist etwas, was ich auch noch denjenigen Lesern sagen möchte, die mich auf Grund dieser Berichte hier schon telefonisch kontaktiert haben, da sie auch vor haben (oder hatten) mit Helma zu bauen: bereitet euch darauf vor, dass einiges schief gehen kann, und dass man eine gute Frusttolleranz mitbringen sollte. Ich werde immer relativ schnell gefragt: "Und? Würden Sie nochmal mit Helma bauen?" Deshalb auch unser grün, gelb, rotes Signal auf der Frontseite. Ist die Frusttolleranz bei einem ganz unten angesiedelt, dann sollte man vielleicht gar nicht daran denken mit irgendeiner Firma ein Haus zu bauen. Ist man relativ Frust tauglich, dann kann man es wagen ein Haus zu Bauen, egal mit welcher Firma. Hat man ein ganz dickes Fell, und einen kann nichts aus der Ruhe bringen: dann sollte man unbedingt ein eigenes Haus bauen.

Unsere Frusttolleranz ist so im mittleren Berech angesiedelt, was aber auch täglichen Schwankungen unterliegt. Ich bin mir sicher, dass mit jeder anderen Hausbaufirma auch Probleme aufkommen. Deshalb ist es zweitrangig, ob man mit Helma baut, oder mit irgendeiner anderen Firma. Wir bauen aber nunmal mit Helma und können nur über Helma sagen, ob sie unsere Frusttolleranz-Grenze ausreizen, oder nicht.

Fortschritt der Arbeiten

Am 24.08. war der Elektriker noch einmal vor Ort um seine Arbeiten (hoffentlich) so weit abzuschließen. Wider Erwarten ist die Sanitär Rohinstallation nicht am vergangenen Freitag beendet worden - auch am 24.08. war der Installateur nicht auf der Baustelle. Es fehlt noch die komplette Verrohrung der Lüftungsanlage. Damit die Innenputzarbeiten beginnen können muss natürlich innen an Verrohrung und Verkabelung soweit alles fertig sein. Angeblich musste der Installatuer wegen der von ihm selbst vorgeschlagenen Positionierung der Lüftungsanlage auf dem Dach komplett neue Rohre bestellen, da ursprünglich die Anlage im Keller plaziert war. Warum schlägt er Dinge vor, die er nicht dem Zeitplan entsprechend umsetzen kann? Wir vermuten, dass es andere Gründe gibt warum die Arbeiten nicht fertig sind. Wahrscheinlich noch andere Baustellen, und zuwenig Leute. Ich hoffe, dass die Rohre für die Lüftungsanlage am 25.08. verlegt werden, denn am 26.08. sollte mit den Innenputzarbeiten begonnen werden. Ich vermute aber, dass es hier zu Verzögerungen kommen wird. Wir haben uns ja mittlerweile daran gewöhnt, dass nichts zeitlich so gemacht wird, wie es geplant war.

Die Außendämmung ist bisher auch noch nicht fertiggestellt, da es Unstimmigkeiten wegen der Arbeit des Zimmermanns gab. Angeblich hat der irgendwelche Arbeiten nicht so beendet, dass die Dämmung überall angebracht werden kann. Um das mit dem Bauleiter zu besprechen sollte am 24.08. eigentlich jemand von der Firma, die den Außenputz erstellt, auf der Baustelle sein, doch aus seltsamen Gründen konnte niemand kommen; die Gründe die ich gehört habe sind zu obskur als dass ich sie hier wiedergeben möchte. Es ist lustig mit was für Gründen (oder vielleicht auch Ausreden) man so auf einer Baustelle konfrontiert wird.

Bei der Begutachtung der Außendämmung stellten wir außerdem fest, dass die Entwässerungsrohre, an die die Fallrohre angeschloßen werden, viel zu nahe am Haus liegen und praktisch in der Wärmedämmung verschwinden. Hier hat der Tiefbauer gepatzt - er hat bei der Verlegung der Rohre nicht daran gedacht, dass das Haus auch gedämmt wird und hat keinen für Dämmung und Putz benötigten Abstand zwischen Rohr und Hauswand gelassen. Hier muss er nochmal ran - ich hoffe, dass das zügig über die Bühne geht, damit der Außenputz sich nicht verzögert. Der Tiefbauer sagte mir, dass er von einer Dämmung nichts gewußt habe ... Hallo? Er ist seit 30 Jahren im Geschäft! Da muss doch nicht ich ihn daran erinnern aufzupassen, dass Entwässerungsrohre im entsprechenden Abstand zum Haus gesetzt werden damit die Fallrohre entsprechend angeschloßen werden können und die Rohre die aus dem Boden kommen nicht der Wärmedämmung und dem Putz im Weg sind! Außerdem lagen ihm Ausführungspläne vor, in denen sogar die Dicke der Dämmung angegeben war...

Update 26.08.2009: der Tiefbauer hat die Rohre versetzt. Auf der Frontseite des Hauses hat er das gut gemacht, auf der Rückseite weniger gut, aber wohl deswegen, weil das Gerüst im Weg steht und er kaum an die Rohre herankam.

Eine Garage ist eventuell auch schon so gut wie bestellt. Unser Bauleiter war so freundlich und hat sich für uns bei Hansebeton erkundigt, ob die kurzfristig eine Fertiggarage liefern können. Sie können; allerdings ist nicht ganz klar ob die sofort lieferbare Garage von der Höhe mit unserem Bauantrag übereinstimmt.
Auch bei Estelit haben wir wegen einer kurzfristig verfügbaren Garage nachgefragt. Die können wahrscheinlich auch liefern, allerdings nur eine 5.80m tiefe Garage, und keine wie von uns ursprünglich geplante 6m tiefe Garage. In den nächsten Tagen wird sich, denke ich, herausstellen, von wem wir welche Garage bekommen werden.

25.08.2009: wir haben unsere derzeitige Wohnung zum 30.11.2009 gekündigt. Unser Bauleiter versicherte mir gestern nocheinmal, dass wir Ende November in unser Haus einziehen können, was er mir zuvor auch schon per Email schrieb. Wir hoffen, dass nun alle noch anstehenden Arbeiten ohne große Verzögerungen von statten gehen. Ansonsten sind wir Ende November wohnungslos. :)

Ich habe den Sanitär Installateur per Email kontaktiert, da er mir bei der Rohbaubegehung keine genauen Kosten für die zusätzlichen Leitungen von unserer Regenwasseranlage zu den Toilettenspülungen im EG und OG und zur Waschmaschine nennen konnte. Er wollte mir dafür ein Angebot zuschicken. Jetzt waren wir eine Woche im Urlaub und in genau der Woche sollte (und hat) der Installateur alle Rohre bereits verlegt. Von einem Angebot bezüglich der Kosten fehlt aber jede Spur. Weder vor unserem Urlaub hat er mir das versprochene Angebot zugeschickt, noch während unseres Uralubs. Ein Angebot macht kaum Sinn wenn man es nach Abschluß der Arbeiten bekommt. Ich bin gespannt wie die Kosten jetzt ausfallen werden, und was man dazu sagt, dass das Angebot erst nach Fertigstellung der Arbeiten mir vorgelegt wird.

28.08.2009: der Installateur hatte in der vergangenen Woche vorgeschlagen die Lüftungsanlage für unser Haus auf den Dachboden zu stellen, da sie dort weniger stören wird als im Keller. Der Dachboden ist zu niedrig als dass wir ihn sinnvoll nutzen können. Seinen Vorschlag nahmen wir an.
Am 26.08. rief er dann abends an und wollte, nachdem er erfahren hatte, dass der Dachboden keine Dämmung erhalten und die Lüftungsanlage einen Frostschutz benötigen wird, die Anlage wieder in den Keller verpflanzen. Darauf ließ ich mich nicht ein und wurde etwas lauter in meiner Ausdrucksweise (selbst meine Frau hatte mich so bisher noch nicht am Telefon reden hören) - heute einen Schritt nach vorne, morgen zwei zurück. Für solche Spielereien haben wir keine Zeit und wir sehen dieses Hin- und Her einfach nicht ein. Die Anlage bleibt nun auf dem Dach und muss entsprechend gegen Frost geschützt werden. Überhaupt sind wir mit dem trägen Arbeitsfortschritt unseres Installateurs nicht besonders zufrieden. Auch bei der Bauleitung ist er wohl durch die verursachten Verzögerungen unangenehm aufgefallen. Ich wage es zu bezweifeln, dass der nochmal einen Auftrag von Helma bekommt.

28.08.2008: der Armierungsputz ist fertig. Die Arbeiter von ProCasa waren zwar alle Polen und sprachen so gut wie kein Deutsch, haben aber, soweit ich das beurteilen kann, gut gearbeitet. Sehr erfreulich war der Kontakt mit dem Baumanagement der Firma ProCasa. Ich traf auf einen extrem freundlichen, gut gelaunten und sehr motivierten Bauleiter, für den nichts ein Problem zu sein scheint, der alles genauso machen möchte, wie es sich der Bauherr vorstellt, nur noch besser! Leider wird er absolut nicht halten, was er zumindest in Sachen Termineinhaltung versprach. Sowohl unser Bauleiter als auch ich werden uns von ProCasa belogen und betrogen fühlen. Klicke hier.

Was schief gelaufen ist:

  • Verzögerter Arbeitsbeginn der Sanitär- und Elektro Rohinstallation
  • Angebot des Sanitär Installateurs zu den benötigten zusätzlichen Wasserrohren im Haus von der Regenwasseranlage zu den WCs und zur Waschmaschine wurde mir nicht vor Arbeitsbeginn zugeschickt. Deshalb ist mir bis heute nicht klar wie hoch die Kosten für diese Arbeiten sein werden. Ich hatte ausdrücklich nach den Kosten vor Arbeitsbeginn gefragt
  • Der Sanitär Installateur baut auch unsere Lüftungsanlage im Haus ein. Er schlug vor, die Anlage auf dem Dachboden zu plazieren und nicht im Keller. So hat er es dann auch gemacht, konnte dann aber angeblich seine Arbeiten nicht vortsetzen, da er neue Lüftungsrohre bestellen mußte. Die, die er vorrätig hatte, waren alle für eine Anlagen-Plazierung im Keller ausgelegt. Die Arbeiten verschieben sich deshalb und der Innenputz wahrscheinlich ebenfalls. Extrem schlechte Planung des Installateurs!
  • Hin- und Her bei der Plazierung der Lüftungsanlage. Diese auf dem Dachboden aufzustellen war Idee des Installateurs. Nachdem sie dort stand erfuhr er von einigen Punkten die diesem Standort der Anlage entgegen stehen - dann wollte er sie wieder in den Keller setzen
  • Die Arbeiten des Elektrikers werden erst am 25.08.2009 fertig werden. Sie sollten aber schon Ende der 34KW fertig sein
  • Der Tiefbauer hat die Entwässerungsrohre an die die Fallrohre angeschlossen werden zu nahe an das Haus gelegt und die Außendämmung nicht in den Abstand der Rohre vom Haus mit eingerechnet. Die Rohre liegen jetzt fast komplett in der Dämmung und müssen verlegt, bzw. mit einem Winkelstück auf Abstand vom Haus gebracht werden. Das Problem wurde allerdings mehr oder weniger umgehend behoben

Was gut war:

  • Guter Kontakt zu unserem Elektriker (Held + Krämer) - die Firma kommt aus Remscheid, und der Bauherr ursprünglich auch. Sowas verbindet. :) Man spricht halt auch den selben 'bergischen' Dialekt...
  • Unser Bauleiter hat sich um eine Garage für uns bemüht, die möglichst noch im September lieferbar ist. Das war sehr nett und zuvorkommend! Überhaupt merken wir bei unserem Bauleiter immer wieder, dass er sich sehr bemüht

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Innen- und Außenputz

Bereits am 28.08.2009 oder am 29.09.2009 startete die mit dem Innenputz beauftragte Firma mit ihren Arbeiten. Damit hatte ich nicht gerechnet, denn noch Freitag nachmittags war nicht zu erkennen, dass diese Arbeiten kurzfristig starten sollten. Ob die Arbeiter noch Freitags vor Ort waren, oder erst Samstags weiß ich nicht. Uns vielen nur die vorbereiteten Eckschienen, die abgeklebten Fenster und einige andere Vorbereitungen im EG auf, als wir Samstag nachmittags kurz auf der Baustelle waren. Heute, am 31.08.2009 wird dann wohl das EG verputzt, was uns sehr freut, denn dann wird aus dem Rohbau Stück für Stück ein (fast) bewohnbares Haus. :)

Der Innenputz im EG wurde dann zu einem Bruchteil am 31.08.2009 erstellt - leider ging nach kurzer Zeit eine Maschine kaputt und die beiden sehr freundlichen Putzer konnten nicht weiterarbeiten. Sie bereiteten dann das OG für die Verputzung vor, so dass sie am Dienstag, dem 01.09.2009 weiterarbeiten konnten. Und das taten sie dann auch. Ich war so gegen 8.30 Uhr am Dienstag auf der Baustelle, da war das EG schon fast komplett fertig verputzt. Und man legte erst mal eine kurze Pause ein als ich auf der Baustelle eintraf. Ich unterhielt mich mit den beiden Arbeitern der Firma Aden - beides sehr nett, freundlich und gut gelaunt! Ich fragte, wie das mit dem Tapezieren aussehe - ob das überhaupt nötig sein wird. Nein, bekam ich erbost zu hören. Der Putz wird so einwandfrei und gut, dass man sich fast drin spiegeln könne: "Komm' heute nachmittag nochmal vorbei - dann wirst Du sehen, dass der Putz 1a sein wird und man nur noch drüberstreichen muss."

Super, dachte ich... Meine Frau Eva wollte sowieso am liebsten keine Tapeten (mit ein paar Ausnahmen) an der Wand haben - dann klappt das ja so, und wir sparen 'ne Menge Geld an Arbeits- und Tapetenkosten. Heute nachmittag haben wir noch einen Termin mit einem Maler und Tapezierer, der uns eigentlich das OG komplett tapezieren und streichen sollte. Ich denke, dass der dann nur die Decken machen muss, und ein paar einzelne Wände, die wir für Henry mit einer 'Kindertapete' und für uns im Schlafzimmer mit einer Tapete von Esprit tapezieren lassen wollen. Super! Dass wir nicht tapezieren sondern nur streichen müssen spart uns eine Menge Arbeit, Zeit und Geld.

Das EG war dann am 01.09.2009 komplett verputzt - und die Qualität war 1a! Die Wände waren so glatt, dass man sich wirklich fast drin spiegeln konnte. Echt super - da wäre es eine Schande Tapete drüber zu kleben.

Heute, am 02.09.2009 müsste es beim Außenputz weitergehen. Aber irgendwie beschleicht mich ein ungutes Gefühl. Ich habe Bedenken, dass der Gerüstabbau wie geplant am 04.09. über die Bühne geht. Eigentlich sollte unser Tiefbauer am 07.09. mit einigen umfangreichen Arbeiten hinter unserem Haus beginnen: Regenwasserzisterne einbauen, eine ganze Reihe von Beton Winkelsteinen stellen, etc. - im Moment glaube ich nicht daran, dass er wie geplant mit seinen Arbeiten beginnen kann, denn dafür müsste das Gerüst am 04.09. verschwinden. Aber vielleicht klappt das ja doch noch... das wird sich heute im Laufe des Tages herausstellen.

Wie befürchtet ging es heute in Sachen Außenputz nicht weiter - auch vom Bauleiter habe ich bisher nichts gehört. In zwei Tagen soll das Gerüst abgebaut werden. Ich denke, dass das nicht klappen wird und ich deshalb für den kommenden Montag anstehende Tiefbauarbeiten verschieben muss, da wohl das Gerüst dann noch immer im Weg stehen wird. Der Tiefbauer wird sich bedanken... sein Terminplan war eh ziemlich voll, und nun muss ich absagen. Wer weiß, wann er dann wieder Termine frei hat für uns. Mist ist das! Auch die Anlieferung unserer Regenwasserzisterne muss ich nun verschieben... Und auch das Garagenfundament sollte am kommenden Montag erstellt werden - schließlich kommt darauf in einer Woche schon die Garage. Dass das alles noch klappen wird, daran glaube ich nicht mehr.

Der Innenputz ist fertig und abolut top - nur haben die Arbeiter die Baustelle und das Haus nach beendeter Arbeit nicht aufgeräumt. Der Sanitär Installateur beschwerte sich entsprechend bei mir. Leider kann ich da auch nichts dran ändern. Hab's zum Bauleiter weitergeleitet...

Am 03.09.2009 stand dann fest, dass der Außenputz nicht vor Dienstag der folgenden Woche fertig sein wird, und das Gerüst deshalb auch erst am darauf folgenden Mittwoch abgebaut werden kann. Der Tiefbauer kann also mit seinen Arbeiten erst Mitte der 37KW beginnen - davon war er nicht begeistert, denn geplant war Anfang 37KW. Ich solle aber auf jeden Fall vorher nochmal durchklingeln, ob es nun definitiv beim 09.09.2009 bleiben wird. Das konnte ich ihm natürlich nicht versprechen, doch ich gebe die Hoffnung nicht auf.

Am 03.09.2009 wurde auch damit begonnen die Fußbodenheizung zu installieren, damit am folgenden Montag der Estrich kommen kann. Angeblich soll auch noch am Außenputz gearbeitet werden - allerdings ist das Wetter nicht das beste, und ich befürchte, dass dadurch die Arbeiten nicht so fortschreiten wie geplant. Es kommt einfach immer irgendetwas dazwischen - egal was, irgendwas findet sich schon. Das muss man als Bauherr lernen - und vorallem muss man lernen damit umzugehen, was nicht immer einfach ist. Material wird zu spät geliefert, Termine werden nicht eingehalten, wodurch sich alles andere auch wieder nach hinten verschiebt. Das geht extrem an die Nerven.

Update 04.09.2009: die Firma ProCasa hatte an den vergangenen beiden Tagen versprochen mit den Außenputzarbeiten weiterzumachen. An keinem Tag war einer der Arbeiter auf der Baustelle. Auf telefonische Rückfragen unseres Bauleiters erhielt dieser die Auskunft, dass die Arbeiter unterwegs zur Baustelle seien. Allerdings sind sie dort komischweise nie angekommen. Die Arbeiten liegen nun mit 3 Tagen im Rückstand, und am 08.09. sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Am 09.09. ist definitiv Gerüstabbau. Sowohl ich, als auch der Bauleiter fühlen sich von der Firma ProCasa auf den Arm genommen. Die täglichen Versprechungen, dass es noch am selben Tag mit den Arbeiten weiter gehen sollte, sind wohl 'kalkulierte Unwahrheit' gewesen, um es mal milde auszudrücken. Es ist nicht absehbar, wann es in Sachen Außenputz weitergeht.

Update 05.09.2009: auch heute kein Arbeiter in Sachen Außenputz in Sicht, obwohl es am vergangenen Donnerstag noch hieß, dass Freitag und Samstag definitiv gearbeitet würde, alleine schon deshalb, weil angeblich unser teilweise farbiger Außenputz mindestens einen Tag 'Trockenphase' benötige. Um das gesamte Haus zu verputzen verbleiben nun nur noch Montag und Dienstag, bevor am Mittwoch das Gerüst abgebaut werden soll. Wie das klappen soll ist mir ein Rätsel - vorallem im Hinblick auf den Tag Trockenzeit, der eingeschoben werden müsste. Wenn diese Aussage überhaupt stimmte...
Am frühen Nachmittag hat sich unser Bauleiter, obwohl er in seinem verdienten Wochenende war, bei uns erkundigt, ob sich etwas auf unserer Baustelle tut. Ich weiß nicht, was er dachte, als er hörte, dass auch heute niemand am Außenputz arbeitet, ich vermute aber, dass er sich von Seiten der Firma ProCasa belogen und betrogen fühlte. Und er muss es nun wieder ausbaden und sehen, wie das alles bis Mittwoch noch klappen soll.

So freundlich und gut gelaunt mir der Bauleiter der Firma ProCasa eine Woche zuvor aufgefallen ist, umso stärker hat sich mein Eindruck von ihm gewandelt. Auch ich fühle mich vorsätzlich getäuscht, nicht von Helma, sondern ausschließlich von der Firma ProCasa. Wie kann man an mehreren Tagen eiskalt behaupten, dass Arbeiter unterwegs seien, und auch Samstags gearbeitet wird, wenn sich dann an allen Tagen herausstellt, dass sich rein gar nichts getan hat auf unserer Baustelle? Da ist doch gelogen worden... absolut inakzeptabel ist so etwas.

Update 07.09.2009: siehe da! Es wird gearbeitet. Die Firma ProCasa hat 5 Arbeiter geschickt, die heute am Außenputz arbeiten. Und sie kommen zügig voran: schon am frühen Nachmittag ist unser Haus zu 3/4 komplett verputz. Ein 'Trockentag' wegen unseres teilweise farbigen Außenputzes scheint nun plötzlich nicht mehr notwendig zu sein. In gebrochenem Deutsch erfahre ich von den polnischen Arbeitern, dass sie nicht genug Putz mitgebracht haben und deshalb erst am kommenden Tag weiterarbeiten können. Später am Nachmittag stellt sich dann aber heraus, dass sie sehrwohl weitergearbeitet haben... Unser Bauleiter meldet sich dann so gegen 19.30 Uhr von der Baustelle, wo er die Arbeiten begutachtet. Es ist wohl ganz gut gearbeitet worden. Das freut uns! Unser Bauleiter soll doch mal früher Feierabend machen, denken wir gleichzeitig. Am 08.09. soll der Außenputz dann soweit fertig sein; wahrscheinlich aber mit Ausnahme der Bereiche, die auch ohne Gerüst erreichbar sind. Mittwoch kommt nun endlich das Gerüst weg. Es stand, wenn ich mich recht erinnere, seit Anfang August. Also gute 8 Wochen, in denen rund um's Haus nichts gemacht werden konnte, da das Gerüst störte. Es ist also nun absehbar, wann die zuvor vergessenen Streifenfundamente für unsere Garage erstellt werden.

Am 08.09.2009 war dann der Außenputz 'fertiggestellt'. Allerdings nur soweit, wie es eben nötig war damit das Gerüst wie geplant am 09.09.2009 abgebaut werden konnte. Die Front unseres Hauses ist im Sockelbereich noch nicht fertig verputz - außerdem ist ein von uns gewünschter roter Streifen links neben der Haustüre, in der unsere Hausnummer durch darunter liegenden weißen Putz sichtbar ist, nicht fertig. Es stand nicht genug roter Putz zur Verfügung. So hat man den Streifen kurzerhand in einem braunrot an die Wand gebracht. Der Streifen wird dann, wie auch der rote Erker auf der Hausrückseite nocheinmal in dem von uns gewünschten Rot gestrichen. Wann das passieren soll, ist bisher nicht klar. Dafür muss auch nochmal ein Gerüst her, denn vorallem auf der Hausrückseite ist die Arbeitshöhe doch beachtlich. Ich denke, dass wir am Freitag, den 11.09.2009 erfahren werden, wann diese Arbeiten durchgeführt werden, und wann, wie unser Bauleiter es trefflich ironisch ausdrückte, "mal wieder ein Wagen aus Polen" vorbeikommen würde. Sowohl er, als auch wir hoffen, dass nicht allzu viel Zeit vergehen wird bevor der Außenputz auf ein akzeptables Ergebnis gebracht wird.

Am 08.09. und am 09.09. wurde übrigens auch der Estrich im Haus erstellt. Das hat alles problemlos geklappt, mit der Ausnahme, dass die Arbeiter mit dem Estrichschlauch nicht besonders vorsichtig umgegangen sind und der Außenputz rechts neben der Hauseingangstüre 2 oder 3 Mal von dem Schlauch etwas unsanft berührt worden und nun an den Stellen leicht beschädigt ist. Ich sprach die Arbeiter darauf an, doch die wollen nichts davon wissen: "das war schon so - wir waren das garantiert nicht". Wer's glaubt. Es ist ja nie irgend jemand, wenn sowas passiert. Das muss auf jeden Fall ausgebessert werden.

Was schief gelaufen ist:

  • Extreme Unzuverlässigkeit der Firma ProCasa Baumanagement, die für den Außenputz verantwortlich waren. Tagelang wurden Arbeiten versprochen und dann doch nicht begonnen. Eine Zumutung war das teilweise!

Was gut war:

  • Qualitativ sehr guter Innenputz der Firma Aden der uns in großen Teilen ein Tapezieren ersparen wird
  • Immer wieder auffallend positive Motivation unseres Bauleiters - er unternimmt wirklich alles um zu erreichen, dass es auf unserer Baustelle weiter geht, auch wenn die Unzuverlässigkeit einiger beteiligten Firmen nicht er zu verantworten hat. Helma sollte froh sein einen solch motivierten Bauleiter zu haben

Innenausbau, Elektro und Heizung

 

In der 38 KW wurden diverse noch ausstehende Arbeiten am Dach durchgeführt, was auch alles problemlos lief. Auch wurde mit dem Innenausbau begonnen, der sich aber doch wesentlich länger hinzog als ich dachte - es sind doch einiges an Gipskartonplatten zu verbauen, so dass diese Arbeiten bestimmt 3 Tage, wenn nicht noch mehr in Anspruch nehmen werden. Am 16.09. wurden die Innentüren und die Innentreppe 'aufgemessen'.

Eigentlich sollte am 16.09. früh morgens um 8 Uhr unsere Garage geliefert werden - die Streifenfundamente dafür waren in der vorherigen Woche erstellt worden. Allerdings stellte sich heraus, dass das hintere Streifenfundament um satte 10cm zu kurz geraten war. Wie das passieren konnte ist mir ein Rätsel. Auf das zu kurze Fundament konnte keine Garage gestellt werden, so dass der Liefertermin sich um eine Woche verschieben wird. Das Fundament wurde am 16.09. 'verlängert' - der Beton muss nun leider noch mal einige Tage aushärten bevor er belastbar ist. Irgendwie soll das mit der Garage nicht klappen. Zuerst wurden die Fundamente komplett vergessen, und nun ist eines der Fundamente zu kurz. Ich bin froh, wenn die Garage endlich steht - wer weiß, wass bis dahin noch so alles passieren kann.

Der für uns tätige Tiefbauer hat in dieser Woche und zum Ende der 37 KW richtig reingeklotzt. Mehr als 10 zum Teil 2.55m hohe Betonwinkelsteine hat er für uns gestellt, die Terrasse angeschüttet, verdichtet, die Zufahrt zur Garage geschottert und verdichtet, und so einiges mehr. Das hat alles wunderbar geklappt.

Außerdem wurden die Lichtschächte auf der Terrassenseite mit Aufsätzen in der Höhe verlängert. Die waren in der Planung etwas zu weit nach unten 'gerutscht, da wir ursprünglich eine Holzterrasse geplant hatten, nun aber eine aus Stein erstellen werden. Außerdem musste in den Lichtschächten die Dämmung gekürzt werden. Leider ist das keine besonders saubere Arbeit: die Lichtschächte waren hinterher mit Styropor innen total versaut und ich hatte Mühe sie wieder sauber zu bekommen. Da die Abflüsse der Lichtschächte in der selben Entwässerung enden wie die restliche Entwässerung (Regenwasser vom Dach) und diese alle in unserer Regenwasserzisterne münden, habe ich mich bemüht soviel Styropor wie irgend möglich aus den Lichtschächten zu entfernen, denn sonst landen all diese kleinen Kügelchen und Brocken im Filter unserer Zisterne. Das war eine elende Arbeit - auch unser Staubsauger könnte das bestätigen, wenn er denn reden könnte...

Restliche Arbeiten am Außenputz sollten eigentlich am 17.09. durchgeführt werden, doch leider hat uns die Firma ProCasa erneut versetzt und auf den folgenden Tag vertröstet. Am selben Tag haben wir damit begonnen die Decken zu tapezieren und hoffen, dass wir zumindest das EG am 18.09. fertig haben werden.

In der letzten Septemberwoche wurden dann endlich die Arbeiten am Außenputz fertiggestellt. Insgesamt waren die Außenputzer über mehrere Wochen verteilt an unserem Haus tätig; mit vielen Unterbrechungen und immer wieder nicht gehaltenen Terminversprechen. In Sachen Zuverlässigkeit war die Firma ProCasa die bisher schlechteste Erfahrung während der Bauphase unseres Hauses.

Ebenfalls in der letzten Septemberwoche wurden die Hausanschlüsse für Elektro, Telekom und Wasser erstellt. Zumindest der Telekom und der Wasseranschluß waren Ruck-Zuck erstellt. Nur die RWE ließ eineinhalb Wochen auf sich warten. Drei Mal wurde der Termin für die Erstellung des Elektro Hausanschlusses kurzfristig verschoben bevor am 30.09. dann endlich zwei Mann der RWE am frühen Nachmittag auftauchten und den Anschluß innerhalb von 30 Minuten erstellt hatten. Die Arbeiter waren extrem 'muffelig', schlecht gelaunt und unfreundlich. Auf mein an ihrer Arbeit bekundetes Interesse ("Ich schau Ihnen mal zu weil mich interessiert wie Sie den Anschluss erstellen") bekam ich weder eine Antwort, noch wurde ich eines Blickes gewürdigt. Eventuell war der Arbeiter aber auch taub-stumm... man weiß es nicht. Auf jeden Fall haben die beiden Arbeiter von der RWE den Vogel abgeschossen in Sachen Unfreundlichkeit. Naja, die sehen wir ja auch nicht wieder...

Am 28.09. sollte eigendlich die Heizung fertig montiert sein und die Aufheizphase beginnen. Daraus wurde allerdings nichts, da der Heizungsinstallateur den benötigten Wasserkessel für unsere Heizung offensichtlich so spät bestellt hat, dass "Lieferschwierigkeiten" ihn daran hindern seine Arbeiten auszuführen. Bis zum 01.10. änderte sich daran nichts und am 02.10. soll nun ein Ersatzgerät für die nötige Heizenergie sorgen. Dadurch fallen pro Stunde knapp 14KW an Stromverbrauch an - und das während der gesamten Aufheizphase von 14 Tagen. So fallen zusätzliche Energiekosten von ca. €500,- an, die Helma sich vom Installateur wieder holen wird und die ich dann entsprechend gutgeschrieben bekomme. Hoffentlich...

Es ist Schade, dass wieder einmal der Installateur unangenehm auffällt - wir hatten ja bereits vorher schon einmal Probleme mit ihm. Platz zwei in der nach oben offenen 'Unzuverlässigkeits-Skala' belegt nun hinter der Firma ProCasa die Firma 'Simon Heizung+Sanitär' aus Hagen. Definitiv können wir diese Firma nicht weiterempfehlen.

Der Elektriker hat am 29.09. mit der Feininstallation, der Montage der Stromzähler und mit den vielen weiteren Arbeiten die er noch zu erledigen hatte begonnen. Das hat alles soweit bestens geklappt. Die Firma Held + Krämer aus Remscheid können wir also nur empfehlen. Wir haben bisher nur gute Erfahrungen mit denen gemacht.

Update 13.10.2009: bis heute hat sich in Sachen Heizungsinstallation nichts getan. Auch die vielen anderen Arbeiten, die der Installateur noch durchzuführen hat sind nicht angegangen worden. Es sind also nun fast 2 Wochen vergangen in denen hätte gearbeitet werden können. Passiert ist rein gar nichts. Unser Bauleiter hat nun per Einschreiben die Firma zur Weiterarbeit aufgefordert. Wir hoffen, dass das dazu führt, dass es weitergeht. In ca. 3 Wochen soll Hausübergabe sein... da muss noch viel gearbeitet werden um das möglich zu machen.

Seit dem 19.10.2009 wurde dann plötzlich an der Montage unserer Heizung gearbeitet. Es geschehen noch Wunder, dachten wir. Nach mehreren mündlichen und schriftlichen Aufforderungen unseres Bauleiters hat die Firma Simon es nun als angebracht empfunden, die Arbeiten fortzusetzen. Wir sind gespannt, ob es nun zügig voran geht, denn am 28.10.2009 soll die Hausübergabe stattfinden.

Auch mit den Fliesenarbeiten wurde begonnen - natürlich mit einigen Tagen Verzögerung.

Hausübergabe

Nach einigen Wochen in denen ich an diesen Berichten hier nicht weiterarbeiten konnte, hier nun ein Radikal-Update: die für den 28.10.2009 angekündigte Hausübergabe hat stattgefunden! In der Woche des 28.10. ging es Schlag-auf-Schlag und unser Haus wurde fertig! Die Innentüren wurden noch am Tag der Übergabe eingebaut, und auch an der Heizung und an der Lüftungsanlage wurde noch gearbeitet, doch letztlich ist alles fertig geworden, und das auch nur mit einigen wenigen (nicht gravierenden) Mängeln, wie ich zusammen mit dem Bauleiter und dem von uns bestellten Sachverständigen feststellen konnte. Diese betrafen einige kleinere Schlampereien am Außenputz, kleinere Mängel an den Fenstern, wenige Elektro-Restarbeiten, und einige nicht verschlossene Durchbrüche im Keller.

Alle Mängel, mit Ausnahme der Mängel am Außenputz und den nicht verschlossenen Durchbrüchen im Keller wurden innerhalb der nächsten 3 Wochen nach Übergabe des Hauses an uns behoben.

Fazit der Bauphase:

Es hat teilweise Nerven gekostet unser Haus zu bauen, bzw. mitzubekommen, wie unser Haus gebaut wurde. Wie mehrfach erwähnt war das nervenaufraubenste die Unzuverlässigkeit diverser Handwerker. Hingegen war das nervenberuhigenste unser Bauleiter, der wirklich für uns der beste war, den wir hätten bekommen können. Leider hat unser Bauleiter die Firma Helma wenige Wochen nach Fertigstellung unseres Hauses verlassen, bzw. verlassen müssen. Schade - doch auch darin zeigt sich, dass Helma eine Aktiengesellschaft ist, der es zuerst um Profitoptimierung und dann um einen zufriedenen Bauherren geht. Allein unser Bauleiter, der nun leider nicht mehr für Helma arbeitet, hat dafür gesorgt, dass man uns ein sehr schönes Haus, bisher mängelfrei, gebaut hat. Andere Helma Bauherren mit anderen Bauleitern machen hier durchaus absolut andere Erfahrungen. Zum Teil katastrophale!

Wir hatten Glück!